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Alkohol in der Schwangerschaft

Wichtig zum Thema Alkohol in der Schwangerschaft ist, dass es keine Menge Alkohol gibt, die nicht schädlich für den Embryo ist! Schon die kleinste Menge Alkohol und dessen Abbauprodukte gelangen auf dem direkten Weg in den Blutkreislaufs deines Embryos. Schon nach einigen Minuten wird dein Embryo den gleichen Blutalkoholspiegel haben wie du. Doch dein Embryo kann diesen nicht so schnell abbauen wie du. Da Alkohol ein starkes Nervengift ist, sind Schäden des Wachstums der Nervenzellen deines Embryos bei Alkohol Konsum die Regel.

Alkoholkonsum im Unwissen der Schwangerschaft

Ein Großteil der Frauen trinkt während der Schwangerschaft Alkohol, jedoch zumeist innerhalb der ersten Monate aufgrund von Unwissenheit über die eigene Schwangerschaft. Wird innerhalb des ersten Monats der unwissentlichen Schwangerschaft Alkohol konsumiert, gibt es zwei mögliche Folgen. Entweder es kommt zum Schwangerschaftsabbruch, oder der Embryo trägt keinen Schaden davon. Das liegt an der sogenannten Omnipotenz. In den ersten Wochen sind die Zellen deines Embryos noch nicht auf eine Funktion festlegt. Also könnten geschädigte Zellen problemlos durch andere Zellen des Zellverbandes ausgetauscht werden. Das nennt sich das Alles-oder-nichts Prinzip.

Sind die ersten Wochen jedoch vorbei und die Omnipotenz ist Geschichte, sollte dir klar sein, dass Alkohol ein Tabu ist. Jetzt erst recht, denn das Unwissen über deine Schwangerschaft ist nun keine Ausrede mehr. Denke immer daran, dass Alkohol fatale Folgen für dein Kind hat.

Folgen für dein Baby

Eine Folge von Alkohol Konsum in der Schwangerschaft sind Fehlbildungen. Alkohol ist hier generell sogar die Hauptursache für. Aber Alkoholkonsum geht auch mit einer erhöhten Frühgeburtsrisiko einher, sowie geringen Wachstum und Gewicht. Außerdem kommt es zu Störungen des zentralen Nervensystems und damit möglicherweise zu geistigen Beeinträchtigungen.

Eine der bekanntesten Störungen, die Alkohol bei einem Embryo verursacht, ist das Krankheitsbild des fetalen Alkoholsyndroms, kurz FAS. Die Prävalenz, also die Rate der Neuerkrankungen, liegt bei ca. 10.000 Babys pro Jahr, allerdings ist diese Störung oft nicht direkt bei der Geburt bemerkbar. Die Kinder leiden an den Folgen des Alkoholkonsums jedoch ihr Leben lang. Denn heilen kann man das fetale Alkoholsyndrom nicht!

Ausprägungen des fetalen Alkoholsystem können Fehlbildungen, beispielsweise angeborene Herzfehler oder Schädigungen der Organe, sowie Verhaltensauffälligkeiten sein. Verhaltensauffälligkeiten können dagegen unter anderem leichte Reizbarkeit oder Ruhelosigkeit sein. Weiterhin äußert sie sich durch geistige Entwicklungsstörungen, wie Lernschwächen, verminderte Intelligenz oder Konzentrationsschwierigkeiten. Auch optische Folgen bringt der Alkoholkonsum bzw. das FAS für das Baby mit sich, von geringen Geburtsgewicht bis hin zu Fehlbildungen des Gesichts.

Also, Alkohol ist ein Gift mit dem ein Embryo noch nicht umzugehen weiß. Es liegt also in deiner Verantwortung ihm die Folgen deines Alkohol Konsum zu ersparen.

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