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Angst vor der Geburt

Es ist ganz normal, dass werdende Mütter Angst vor der bevorstehenden Geburt haben, doch viele wollen es erst nicht zugeben. Diese Angst entsteht häufig auch erst in den letzten Schwangerschaftswochen und bereitet den Frauen Sorgen. Besonders bei der ersten Schwangerschaft ist es schwierig, mit der Angst umzugehen, da die Schwangeren eine Geburt noch nie selbst durchlebt haben.

Vorbereitungen und Informationen über die Geburt können dir helfen, deine Ängste zu beseitigen. Es ist eine neue Situation, der du dich öffnen musst. Das Wichtigste ist, dass du mit deinen Sorgen und Ängsten nicht allein bleibst. Sprich mit deiner behandelnden Ärztin/ deinem behandelnden Arzt oder deiner Hebamme. Wir, das Team in Babytown, haben immer ein offenes Ohr für dich. Hier können wir das genaue Geburtsvorgehen besprechen und Fragen klären.

Viele werdende Mütter fürchten sich besonders vor eventuell entstehenden Verletzungen wie z. B. dem Dammriss. Beim Dammriss kommt es zum Einreißen des Gewebes zwischen Vulva und After. Das passiert aber nicht bei jeder Geburt und verheilt außerdem in den meisten Fällen schnell. Zum Teil kann man auch vorbeugen. Z.B. ist eine Wassergeburt hierfür besonders empfehlenswert, da das warme Wasser die Muskeln entspannt und sie dehnbarer macht. Die Wassergeburt ist nicht nach deinem Geschmack oder aus anderen Gründen nicht möglich? – kein Grund zur Panik. Auch Massagen können den Damm auf die Geburt vorbereiten. Dafür kann man ihn in den letzten 6 Wochen vor der Geburt mit einem Öl vorbeugend massieren, um die Durchblutung zu fördern. Es gibt auch kommerziell erhältliche „Beckenbodentrainer“ zur Geburtsvorbereitung, mit dessen Hilfe man den Damm „vordehnen“ kann. Aber sei beruhigt: auch ohne all dieses Training muss deinem Damm nichts passieren! Schließlich gibt es unsere Hebammen, die den Damm unter der Geburt professionell schützen.

Schmerzen während der Geburt

Sind es eher die Schmerzen während der Geburt, die dir Sorgen bereiten? Es kursieren viele Horrorstories zu dem Thema Geburt und Wehen in der Gesellschaft. Das liegt zum einen daran, dass dieses Thema in der heutigen Zeit viel offener besprochen wird als früher und man häufig über das Internet nur von Schwierigkeiten in den Erfahrungsberichten liest. Da rücken die Glücksgefühle einer Geburt in den Hintergrund, denn es sind meist die dramatischen Szenarien, die im Kopf hängen bleiben. Gerade deshalb ist es so wichtig, sich Rat von Fachpersonal zu suchen. Dieses hat genügend Informationen zu einer Schmerztherapie oder Alternativmethoden. Es gibt z.B. die Homöopathie, diverse Schmerzmittel, die man in die Vene oder den Muskel spritzen kann, Lachgas oder eine PDA:

Zunächst wünschen sich viele Frauen, dass die Geburt so natürlich wie möglich abläuft und wollen auf die PDA verzichten, doch falls für dich die Schmerzen zu groß sind, ist sie eine wundervolle Möglichkeit zur Schmerzlinderung. Bei der Geburt mobilisieren Schwangere meist unbekannte Reserven, mit deren Hilfe sie dann auch ganz ohne Schmerzmittel auskommen können!

Auch eine geburtsvorbereitende Akupunktur kann dir helfen, die Geburtsdauer zu verkürzen, Schwangerschaftsbeschwerden zu lindern und fördert sogar den natürlichen Beginn der Geburt. Hierbei wird der Körper mit dünnen Akupunkturnadeln stimuliert, um ihn zu entspannen. Für Terminanfragen kannst du dich gern bei uns melden.

Du solltest nicht zu negativ eingestellt sein und in die Kraft deines Körpers vertrauen. Der weibliche Körper ist darauf ausgerichtet, ein Kind zu gebären, also ist eine Geburt etwas ganz Natürliches.

Kreißsaalführungen können helfen, deine Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner sowie das Umfeld, in der du gebären wirst, kennen zu lernen und passende Ansprechpartner für deine Sorgen zu finden. Unsere Kreißsaalführungen finden jeden 1. Mittwoch und jeden 3. Dienstag im Monat in Babytown statt.

Bald steht die Geburt an und das Kind kommt, aber wie schaffe ich das? Viele Frauen haben Angst, bei der Geburt etwas falsch zu machen. Vergiss nicht: du bist nicht alleine im Kreißsaal! Die Hebamme und/ oder eine Ärztin/ ein Arzt leisten dir professionelle und emotionale Unterstützung. Auch eine Vertrauensperson, wie z. B. der Partner, Familienangehörige oder eine Freundin/ ein Freund können dir helfen, dich bei der Geburt zu beruhigen.

Den Verlauf der Geburt im Vorfeld grob zu planen kann deine Ängste lindern. Du solltest aber trotzdem Freiraum für nötige Planänderungen lassen, um flexibel reagieren zu können. Hierfür raten wir dir, dein Wissen über die verschiedenen schmerzlindernden Möglichkeiten im Hinterkopf zu behalten und die Geburt auf dich zukommen zu lassen.

Ängste sind normal, nur du solltest diese Gedanken auch wieder los lassen können. Freu dich auf dein Kind! Du schaffst das!

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