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Geburtsbegleitung - Wer kommt mit?

Liebe Mütter,

aktuell steigt eure Besorgnis, ob ihr die Geburt ohne eure Partner*innen durchstehen müsst, da aufgrund der aktuellen Situation durch den Corona-Virus ein Besuchsverbot in vielen Krankenhäusern verhängt wurde – so auch im Klinikum Bielefeld Mitte. Aber keine Sorge liebe Mamas: eure Partner*innen dürfen trotz Besuchsverbot bei der Geburt dabei sein! Sie können also weiterhin euren Schweiß abtupfen, euch massieren, die Wasserflasche bereithalten und euch rundum versorgen – oder auch einfach versuchen, nicht umzukippen.

Neun Monate hat das Baby in deinem Mutterleib verbracht, lebt mit dir in Symbiose. Eure Partner*in lernen das Baby frühestens im Kreißsaal kennen. Vielen Partner*innen ist es sehr wichtig, bei diesem ganz besonderen Moment dabei zu sein, um euch Mütter zu unterstützen und euer Kind von der ersten Sekunde seines Lebens zu begleiten. Ihr Mamas seid oft dankbar für die Unterstützung und Geborgenheit, die euch eure Liebsten geben, während ihr euch im Kreißsaal aufhaltet. Dafür müsst ihr euch auch nicht schämen: Ihr Mamas leistet Großartiges! Ihr schafft ein neues Leben und bringt es auf die Welt. In einer so ungewohnten Umgebung wie dem Krankenhaus ist es völlig verständlich, einen liebenden Menschen bei sich haben zu wollen.

Allerdings gilt: Wenn eure Begleitung kein Blut sehen kann, nicht dabei sein möchte oder du lieber allein sein will, ist es besser, wenn eure Begleitperson vor dem Kreißsaal wartet und das Kind und dich frisch gebackene Mama in Empfang nimmt, sobald du und dein Baby auf die Mutter-Kind-Station verlegt werden. Für eine Geburt gibt es kein Patentrezept: Wichtig ist, dass ihr euch bei der Geburt eures Kindes so wohl und sicher wie möglich fühlt.

Und nun zu den tapferen Begleiterinnen und Begleitern: Ihr unterstützt die werdenden Mamas so gut es geht und sorgt dafür, dass sie sich auf die Geburt des Kindes konzentrieren können. Das gemeinsame Erlebnis der Geburt kann eure Beziehung stärken und euch näher zusammenbringen: Der erste Blick aufs Kind ist ein Wunder, denn ein ganzer neuer Mensch ist geboren, der immer ein Teil von euch sein wird. Einen gewissen Teil könnt ihr neben der Unterstützung der Mama auch noch zu der Geburt beitragen: In vielen Kliniken dürfen die Partner*innen die Nabelschnur durchtrennen (keine Angst, das tut dem Kind nicht weh!) – ein einmaliger Moment, den man nie vergisst!

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